Schuhe aus Österreich: Wie ein Schuh von Peter Wagner Comfortschuhe entsteht
Schuhe aus Österreich & Europa: Was regionale Produktion für uns bedeutet
Peter Wagner Comfortschuhe steht seit 1981 für bequeme Schuhe in bester Qualität. Um diesen Anspruch zu erfüllen, spielt die Herkunft unserer Modelle eine zentrale Rolle. Ein Teil der Produktion findet in Österreich statt, weitere Modelle entstehen bei langjährigen Partnern in der Schweiz, Ungarn, Portugal, Italien und Bosnien. Dadurch zählt Peter Wagner Comfortschuhe zu den Anbietern, die bewusst auf Schuhe aus Österreich und europäische Produktion setzen. Aufgrund der geographischen Nähe besichtigen wir die Produktionen regelmäßig und überzeugen uns so persönlich von der Verarbeitungsqualität sowie den Arbeitsbedingungen vor Ort. Auf diese Weise wächst unser Unternehmen verlässlich mit unseren europäischen Partnern. Wir sind stolz darauf, dass alle unsere Modelle in Europa nach europäischen Standards in Bezug auf Entlohnung, Arbeitsbedingungen und Umweltschutz produziert werden.
Für unsere Schuhe verwenden wir ausschließlich hochwertige und geprüfte Materialien. Bevorzugt setzen wir auf natürliche Materialien wie Leder, Walkloden und Kork. Besonders stolz sind wir auf unsere Leder von Terracare® und Viviani®: Beide Gerbereien sind von der Leather Working Group mit dem LWG Gold Rating ausgezeichnet – der höchsten Stufe des international anerkannten Audits für umweltbezogene Standards in der Lederherstellung, u. a. in den Bereichen Wasser- und Energieverbrauch, Chemikalienmanagement und Abwasserbehandlung. Die Häute stammen aus kontrollierten europäischen Tierbeständen und werden von Hand verlesen.
Zertifikatsnachweise: Viviani – LWG-Verzeichnis · Terracare/Heinen Leather – Zertifikate
Von der Idee bis zum fertigen Schuh
Bei der Produktion unserer Schuhe beginnt vieles lange vor der eigentlichen Fertigung. Jede Kollektion entsteht über viele Monate hinweg, wobei Qualität, Komfort und Passform von Anfang an im Mittelpunkt stehen. Etwa neun Monate vor Saisonbeginn treffen wir uns mit unseren Lieferanten zu einem ersten Entwicklungsmeeting, unserem Pre-Meeting, und analysieren die bestehende Kollektion:
- Welche Modelle waren besonders erfolgreich?
- Wo sehen wir Verbesserungspotenzial?
- Welche Farben und Trends erwarten wir für die kommende Saison?
- Welche neuen Sohlen oder Materialien könnten den Tragekomfort weiter erhöhen?
- Welche beliebten Modelle sollen in neuen Farben oder Varianten erscheinen?
- Wie können wir die Haltbarkeit unserer Schuhe weiter verbessern, damit unsere Kunden noch länger Freude daran haben?
- Wo können wir Materialien optimieren, beispielsweise Klebstoffe reduzieren oder moderne Alternativen einsetzen?
- Wie können wir unsere Schuhe noch komfortabler gestalten, etwa durch mehr Dämpfung, eine optimierte Zehenbox oder weitere Verbesserungen der Passform?
Bei all diesen Überlegungen steht unser Naturkonzept immer im Mittelpunkt. Anschließend entstehen konkrete Muster – und davon deutlich mehr, als später in die Kollektion aufgenommen werden.
Musterungen, Prototypen & persönliche Prüfung
Rund sieben Monate vor Saisonbeginn präsentieren uns unsere Lieferanten in einer ersten Phase etwa 1.000 Prototypen. Diese Modelle werden über mehrere Tage von der Geschäftsführung und unserem Einkaufsteam persönlich begutachtet und intensiv geprüft. Sofern die Mustergröße passt, werden die Schuhe selbstverständlich auch direkt anprobiert.
Dabei prüfen wir alles von den Materialien über flexible und dämpfende Sohlen bis hin zu leichtgängigen Reißverschlüssen und der exakten Farbgebung. Ein besonderes Augenmerk liegt auf einem guten Sitz von der Ferse bis zur Zehenspitze, damit auch anatomisch geformte Schuhe exakt unseren Vorgaben entsprechen. Alle Verbesserungsvorschläge werden direkt dokumentiert. Aus diesen ersten Entwürfen bleiben etwa 400 Modelle übrig.
In der späteren Endmusterung entsteht daraus die finale Kollektion mit rund 160 bis 170 Modellen. Zählt man die unterschiedlichen Farbvarianten mit, sind es sogar bis zu 270 Modelle. Auch hier werden noch einmal letzte Details wie Nähte, die Längen der Schuhbänder oder die exakte Einlagendicke optimiert. Damit solche Änderungen zuverlässig umgesetzt werden, braucht es Partner, die unsere Anforderungen genau kennen.
Schuhproduktion in Österreich & Europa mit langjährigen Partnern
Das über Jahrzehnte gewachsene gegenseitige Vertrauen und die kurzen Wege ermöglichen eine besonders enge Zusammenarbeit und tragen wesentlich zur konstant hohen Qualität unserer Kollektionen bei. Doch auch wenn ein Modell für die Kollektion final ausgewählt ist und von unseren eingespielten Partnern gefertigt wird, endet unsere Sorgfalt noch nicht.
Serienmuster, Produktfotos & Qualitätskontrolle in Oberösterreich
Etwa vier Monate vor Saisonbeginn erhalten wir die ersten Serien- und Fotomuster. Wir kontrollieren noch einmal sorgfältig, ob sämtliche dokumentierten Änderungen umgesetzt wurden – von der Passform bis zur Einlagendicke. Gerade Schuhe für Einlagen brauchen im Inneren genügend Raum, um ein optimales Zusammenspiel zwischen Fuß, Einlage und Schuh ermöglichen zu können. Anschließend entstehen die Produktfotos an unseren Models sowie aus mehreren Perspektiven als Freisteller. Gleichzeitig werden die begleitenden Texte verfasst und für unsere Kundinnen und Kunden in Tschechien, Slowenien und Polen übersetzt.
Zu Saisonbeginn trifft die fertige Kollektion schließlich in unserem Lager in Oberösterreich ein. Vor der endgültigen Einlagerung wird jede Lieferung nochmals einer finalen Qualitätskontrolle unterzogen. Erst wenn alle Anforderungen erfüllt sind, stehen die Modelle für Verkauf und Versand bereit.
Schuhe aus Österreich bedeuten kürzere Transportwege
Wir achten darauf, die Transportwege von der Herstellung bis zu Ihnen möglichst kurz zu gestalten. Für den Versand unserer Schuhe arbeiten wir seit jeher mit der Österreichischen Post AG zusammen.
Haben Sie noch weitere Fragen zur Produktion unserer Schuhe? Dann kontaktieren Sie uns gerne über unser Kontaktformular.